About

Wir lieben Synthesizer!

music is about sound ist ein Blog von Joker Nies und Jörg Sunderkötter. Unsere Begeisterung für Sounds möchten wir über diese Website mit allen teilen, die sich – ganz wie wir – der Magie elektronischer Klänge nicht entziehen können. music is about sound ist als Sammlung von Ideen, Erfahrungen, großen und kleinen Entdeckungen gedacht, die sich in unseren laufenden Musikprojekten ergeben. Welcher Synth, welches Plug-in, welches Patch bringt einen wohin und inspiriert zu Beats, Sounds, Noises, Atmos usw. Es geht dabei nicht um die trockene Technik, sondern immer und vor allem um Musik und Inspiration. Alle Patches und Sounds stellen wir gerne zur Verfügung und freuen uns über Feedback und Austausch über Musik und Technik.

 

Joker Nies

Wie Jörg bin auch ich ein Sound-Addict. Meine Leidenschaft für elektronische Klänge begann mit Wendy Carlos´ Switched on Bach und Karlheinz Stockhausens Elektronischer Studie und ließ mich nie wieder los. Für die ersten Klangexperimente lieh ich mir in den frühen 80er Jahren einen Korg MS-20 samt SQ-10 Sequenzer, später auch mal eine EMS Logik-Synthi. 1984 konnte ich dann einen MS-20 und einen 4-Spur Kassettenrecorder mein Eigen nennen.

Meine nächsten elektronischen Klangerzeuger waren dann bereits digitale Geräte: Der E-mu Morpheus hatte ein 18-Pole Z-Plane-Filter, mit 128 unterschiedlichen Filter Architekturen, während der Korg Prophecy mit seiner halbmodularen Struktur, vielfältigen Bedienelementen und einer leistungsfähigen Physical Modeling Engine punktete.

Mein Interesse an elektronischen Klängen hat sich nie an Trends orientiert oder eine bestimmte Technik bevorzugt. Es geht mir immer darum, was das Ohr (hört bekanntlich mit…) mir sagt und wie die Handhabung des Gerätes sich darbietet. Dementsprechend breit gefächert ist die Palette der Instrumente, die sich in unserem Studio eingefunden haben. Neben einer KYMA Capybara Audio Workstation, Nord Modular G2 und diversen handgebauten oder modifizierten Klangerzeugern gibt es ein ausgewachsenes Modular-System von Rob Hordijk und natürlich die wunderbaren neuen Korg Synths der Volca Serie sowie den neu aufgelegten ARP Odyssey. Aber auch Software-Synthesizer wie die Produkte von u-he oder die umfangreiche Palette von Synthesizern für das iPad kommen zum Einsatz.

Diese Sammlung ist die Basis für meine Sound-Design-Projekte in den Bereichen Hörspiel, Klanginstallation und Live-Aufführung. Mein über die Jahre akkumuliertes Fachwissen brachte mich schließlich auch mit den Fachmagazinen Keyboards und Sound & Recording in Kontakt, für die ich Testberichte und Fachartikel schreibe.

 

Joerg Sunderkoetter Arp Odyssey

Joerg Sunderkoetter

Ich bin ein Sound-Addict – Musik ist Leidenschaft – elektronische Sounds, Synthesizer und Sounddesign beschäftigen mich seit vielen Jahren. Alles begann mit meinem ersten Synthesizer: Ein Micromoog, dem viele andere Synthesizer folgen sollten. Ich habe zwar ganz klassisch Klavier gelernt und habe in gewisser Weise einen Jazz-Background, bin aber immer elektronischen Klängen gefolgt, was mich zu Musikproduktion und Sound Design, und Anfang der 90er zu den Fachmagazinen KEYBOARDS und SOUND & RECORDING führte, die ich von 2011 bis 2016 als Chefredakteur geleitet habe. Eine tolle Aufgabe, die einen aber leider doch sehr davon abhalten kann, seinen musikalischen Ideen und Projekten nachzugehen. Die redaktionelle Arbeit für so angesehene Fachmagazine ist wirklich spannend, da man ständig mit dem Neusten der Branche zu tun hat. Aber es ist ein bisschen so als wäre man in einem riesigen Schokoladengeschäft, in dem man alles nur kurz angucken darf.

Mit music is about sound geht’s für mich zurück in die ausgiebige Klangforschung. Ich bin zwar mit Vintage-Synthesizern und der digitalen Entwicklung der 80er aufgewachsen, habe aber nie alte Synthesizer gesammelt. Mich haben immer neue Dinge interessiert. Retro-Remakes wie den neu aufgelegten Arp Odyssey oder Korg MS-20 mini finde ich dennoch großartig. Ebenso schätze ich meinen Arturia MiniBrute, den ich mit einem kleinen Doepfer A-100 System kombiniere. Ansonsten nutze ich digitales Instrumentarium wie einen Nord Modular G2 – eine fantastische Maschine – und auch iOS-Apps. Alles andere befindet sich im Audio-PC. Das Instrumentarium ist auch hier recht vielseitig und reicht von Softsynths wie Madrona Labs Aalto, u-he Diva über die ausgezeichnet klingenden Vintage-Remakes von Arturia zu den Produktionstools von Native Instruments: Komplete, Maschine, Reaktor – jedes Music Tool hat seine ganz eigene Klangästhetik. Meine neue DAW: Bitwig Studio.

Korg Concert & Dialogue

Eines unserer aktuellen Projekte: Mit dieser Mischung aus Konzert und Workshop sind wir derzeit für Korg unterwegs und spielen Live-Improvisationen, in denen wir hauptsächlich Analog Synthesizer von Korg und Arp einsetzen.